Rothirsche in Berggebieten. Habitat- und Nahrungswahl im Jahresverlauf

Autor

Barbara Zweifel-Schielly

Jahr

2006

Typ

Broschüre A4

Umfang

16 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Damit grosse Huftiere wie Rothirsche in den Berggebieten der Schweiz überleben können, müssen sie sehr anpassungsfähig sein. Einerseits ist das dort verhandene Nahrungsangebot starken jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen und in schneereichen Wintern knapp und schlecht zugänglich. Andererseits müssen die Tiere mit den vielen Störungen in den meist dicht besiedelten Talsohlen zurechtkommen. Um unter diesen erschwerten Bedingungen ihren grossen Nahrungsbedarf zu decken, fressen Rothirsche unter anderem an Gehölzen. Dieses an sich natürliche Verhalten führt jedoch vor allem in Schutzwaldgebieten zu Problemen, weil die Waldverjüngung durch den Verbiss verlangsamt werden kann. Nun sollen lebensraumverbessernde Massnahmen für Rothirsche gute Bedingungen schaffen und damit den Gehölzverbiss reduzieren. Das bedeutet aber auch, dass man möglichst viel über das Verhalten der Rothirsche wissen muss. Im Rahmen eines vierjährigen Projekts im Kanton Glarus untersuchte deshalb ein Forscherteam die Habitat- und Nahrungswahl von Rothirschen im Jahresverlauf.



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