Der Wald ist ins Gerede gekommen

Autor

Wolfgang Scherzinger

Jahr

1996

Typ

Broschüre A4

Umfang

14 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Die Luftschadstoffe aus Fabriken, Autos und Massentierhaltung lassen die Bäume des Waldes im "sauren Regen" kränkeln, und das Wurzelwerk verkümmert unter dem Einfluss der Stickstoffdüngung aus der Luft. Dieses "Waldsterben von oben" erhält tatkräftige Unterstützung vom "Verbiss von unten" - durch Reh und Hirsch und in den meisten Alpenländern auch Weidevieh. Der geschwächte Wald ist ausserdem besonders attraktiv für das Regiment der Holzpilze, Krankheitserreger und Schadinsekten: Schwammspinner, Wickler, Eulen und Spanner erzielen maximale Dichten im Wald der Niederungen. Während zum Beispiel die von Raupen kahlgefressenen Eichen grossteils überleben, wirkt der Borkenkäferbefall im Bergwald dagegen meist tödlich. Mit dem Verlust der Artenvielfalt verliert der Wald auch seine Naturnähe.



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