Datenbank Harn. Was sich aus dem Harn von Wildtieren herauslesen lässt

Autor

Karoline Schmidt

Jahr

1993

Typ

Broschüre A4

Umfang

14 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Die Kunst des Harnbeschaus wird von Ärzten seit alters her praktiziert. Wildtierbiologen haben das "Medium" Harn erst vor kurzem für ihre Zwecke entdeckt. Lange Zeit war Blut der besondere Saft, um die körperliche Verfassung (Kondition) von Wildtieren festzustellen. Bei freilebenden Wildtieren ist die Blutabnahme allerdings eine aufwendige und zeitraubende Angelegenheit. Die Tiere müssen, oftmals wiederholt, gefangen und narkotisiert werden. Das ist ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor für das Einzeltier, aber auch für die gesamte Herde. Dadurch kann sich das Verhalten der Tiere ändern und in der Folge das Ergebnis, das aufgrund der Blutuntersuchungen gewonnen wurde, beeinflusst werden.
Im Winter, jener Jahreszeit, in der die Tiere mit ihren Energie-Reserven sehr sparsam umgehen müssen, sind derartige menschliche Eingriffe besonders heikel. Kenntnisse über die körperliche Verfassung der Wildtiere im Winter sind aber besonders aufschlussreich und wichtig. Aufgrund solcher Informationen können die Verantwortlichen nämlich Massnahmen treffen, um die Kondition der Tiere zu verbessern.



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