Wildtiermanagement am Beispiel von Waldgemsen

Autor

Martin Baumann und Mark Struch

Jahr

2001

Typ

Broschüre A4

Umfang

23 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Einheimische Wildtiere bereiten uns heute meistens Sorge: Die Arten sind entweder zu selten - was häufig der Fall ist -, oder dann sind sie zu häufig, was allerdings nur auf einige wenige zutrifft. Gemeinhin werden die Wildtiere deshalb als zu bejagende oder aber als zu schützende Arten betrachtet. Jagd und Naturschutz laufen einander gemäss diesem Schema scheinbar zuwider. Wenn jedoch unter gewissen Umständen auch häufige Arten teilweise geschützt und umgekehrt geschützte Arten lokal bejagt werden können oder gar müssen, dann hält diese Wertung nicht mehr stand: Jagd und Naturschutz sind enger miteinander verwoben, als weithin angenommen wird. Zeitgemässes Wildtiermanagement verbindet beide Seiten, ist also mehr als nur Jagdplanung. Es versucht, den Wildtieren, ihren Lebensräumen und ihrer Artengemeinschaft in einem übergreifenden Sinn gerecht zu werden. Davon handelt der vorliegende Artikel am Beispiel von Waldgemsen.



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