Mit Zäunen, Fallen und natürlichen Gegenspielern gegen Wühlmäuse

Auszug
In alten Archiven und Kirchenbüchern wird uns von Mäuseplagen berichtet, die alle paar Jahre das Land überzogen. Doch erst in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich ein junger Engländer, Charles Elton, intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und damit den Grundstein zu einer neuen biologischen Wissenschaftsrichtung, der Populationsökologie, gelegt. Elton beschäftigte sich u.a. mit Feldmäusen, die wie ihre grösseren Verwandten, die Schermäuse, zu den Wühlmäusen gehören. Diese Arten sind weder selten noch bedroht, und dennoch sind sie aus wissenschaftlicher Sicht sehr interessant, weil sie mehrjährige, mehr oder weniger regelmässige Populationsschwankungen durchlaufen. Auch im Natur- und Artenschutz kommt ihnen Bedeutung zu, da sie die Nahrungsgrundlage für viele teils bedrohte Vogel- und Säugetierarten darstellen. Und nicht zuletzt sind diese Tiere für die landwirtschaftliche Praxis von Bedeutung, da sie erhebliche Schäden verursachen können. Im Folgenden wir ein praktischer Feldversuch vorgestellt, der wissenschaftliche Neugier befriedigen, Naturschutzaspekte berücksichtigen und gleichzeitig eine effektive Mäuseregulation erlauben soll.



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