Einheimische Wühl- und Langschwanzmäuse

Auszug
Spitzmäuse, Fledermäuse, Schlafmäuse, Wühlmäuse, Langschwanzmäuse – in der Schweiz sind „Mäuse“ gleich in drei Säugetier-Ordnungen vertreten. Doch aufgepasst: Zu den Mäusen im engeren, systematischen Sinne zählen einzig die zu den Nagetieren (Rodentia) gehörenden Vertreter. Dieser Artikel widmet sich den beiden Familien der Wühl- und Langschwanzmäuse. Mit bisher 16 nachgewiesenen Arten, wovon eine eingeschleppt, stellen sie den Hauptteil aller einheimischen Nagerarten. Dank ihrer ausgedehnten räumlichen Verbreitung und den zum Teil hohen Populationsdichten sind Mäuse auch in der Schweiz fast allgegenwärtig. Als Schädlinge verdammt oder als Haustiere geliebt, verbindet sie zudem eine lange und enge Beziehung zum Menschen. Trotzdem ist unser Wissen über Mäuse oft recht bruchstückhaft und nicht selten von Vorurteilen geprägt. Dabei lohnt sich ein Blick auf die heimliche Lebensweise dieser flinken Kleinsäuger allemal: Mäuse spielen nicht nur eine wichtige Rolle im Naturhaushalt, sie sind auch zentrale Glieder ganzer Lebensgemeinschaften und hervorragend an ihre Umwelt angepasst.



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