Der Feldmaikäfer

Autor

Annette Barkhausen

Jahr

2008

Typ

Broschüre A4

Umfang

12 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Maikäfer gehören wohl zu den bekanntesten Insekten. Heute kennt man sie hauptsächlich als freundlich brummende Frühlingsboten oder als Schokoladenkäfer. Doch noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren sie sehr gefürchtete Pflanzenschädlinge, die zyklisch zu Massenvermehrungen neigten. Plötzlich, an einem milden Maiabend, schwärmten ganze Wolken erwachsener Käfer aus und frassen die Laubbäume kahl. Besonders gross waren jedoch die Schäden ihrer unterirdisch lebenden Larven, der Engerlinge, die durch Wurzelfrass Bäume, Reben und landwirtschaftliche Kulturen vernichteten. Trotz staatlich und kirchlich verordneter Sammel- und Abwehraktionen war den Maikäfern nicht beizukommen. Inzwischen sind die markanten Käfer in Mitteleuropa viel seltener geworden, doch gebietsweise stellen sie für die Landwirtschaft noch immer eine ernsthafte Bedrohung dar. Zudem scheinen Maikäfer von der Klimaerwärmung zu profitieren. Unter günstigen klimatischen Bedingungen können sie ihren normalerweise dreijährigen Entwicklungszyklus bereits in zwei Jahren durchlaufen. Obwohl in der Schweiz neben dem Feldmaikäfer auch der Waldmaikäfer vorkommt, soll in diesem Beitrag nur vom viel häufigeren Feldmaikäfer die Rede sein.


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