Der Alpenschneehase

Autor

Leopold Slotta-Bachmayr

Jahr

1999

Typ

Broschüre A4

Umfang

16 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Ein typischer Anblick in verschneiter Berglandschaft sind die markanten Spuren mit kleinen runden und grossen länglichen Pfotenabdrücken - im Sommer wiederum sind oberhalb der Waldgrenze auf Matten und in Geröllhalden kugelrunde Kotbällchen augenfällig – beides unverwechselbare Visitenkarten des Schneehasen (Lepus timidus varronis). Durchsucht man allerdings die Fachliteratur nach Daten über den scheuen Alpenbewohner, dann erlebt man eine herbe Enttäuschung. Es gibt nur wenig Bekanntes über seine Lebensweise und seine Ökologie. Die vorhandenen Informationen stammen in erster Linie von Jägern oder aus Gefangenschaftsbeobachtungen. Einer intensiven wissenschaftlichen Untersuchung im Freiland hat sich der „Angsthase“, wie er auf lateinisch heisst, bisher entzogen. Im Rahmen dieses Beitrags wird nun der Alpenschneehase kurz vorgestellt, wobei vor allem die Resultate aus einer mehrjährigen Studie des „Nationalparkinstituts des Hauses der Natur“ im Nationalpark Hohe Tauern (Österreich) einfliessen.



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