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Reptilien – Spezialisten und Kulturfolger

 
Autor Elisa Mosler
Jahr 2015 / 19
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Reptilien mögen es gut besonnt und versteckreich. Vor den weitreichenden Eingriffen des Menschen in die Natur waren Reptilien somit auf Lebensräume spezialisiert, die durch Naturgewalten nicht verwalden konnten oder immer wieder Lücken im Wald aufwiesen. Durch den Menschen ist der Kreislauf von Zerstörung und Nachwachsen in der Natur unterbrochen. Doch die anpassungsfähigen Reptilien haben sich besonders in der Landwirtschaft als echte Kulturfolger entpuppt und bevölkerten vor der Agrarrevolution im letzten Jahrhundert Gebüschsäume, Lesesteinhaufen und Trockensteinmauern zu Hauf. Und auch hier wird ihr Lebensraum zerstört, indem in der intensivierten Landwirtschaft auf dramatische Art und Weise viele Landschaftsstrukturen und Elemente entfernt wurden, um mit grossen Maschinen effizient arbeiten zu können. Die meisten Reptilienarten finden aus mehreren Gründen in der Schweiz nur noch wenig geeigneten Lebensraum. Viele Vorkommen bestehen aus kleinen, voneinander isolierten Populationen. Der vorliegende Artikel beschreibt die eindrücklichen Anpassungen der Reptilien an ihre Lebensräume und die daraus entstehenden Bedürfnisse an Fördermassnahmen.

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