Zecken, Krankheiten und Wald – wie Parasiten ökologisches Denken fördern (PDF)

Autor

Christine Miller

Jahr

2016

Ausgabe

29

Typ

PDF

Umfang

16 Seiten

Sprache

Deutsch


FAUNAFOCUS Zecken 29 / 2016

Wenige Tiergruppen sind so einhellig unbeliebt wie Zecken. Spinnentiere haben ja generell ein gewisses Imageproblem – doch parasitische Milben und Zecken stossen uneingeschränkt auf Ablehnung. Zu perfekt sind sie an ihre jeweilige Lebensstrategie angepasst und grosse Wirbeltiere, vor allem Säuger, leiden bei Befall oft langfristig und ernsthaft. Inzwischen sind Zecken auf der Rangliste der gefährlichsten Tierarten Mitteleuropas ganz oben angelangt. Sie gelten nun als regelmässige Überträger von ernsthaften Infektionskrankheiten. Doch in welchen Lebensräumen gibt es wann und warum viele Zecken? Unter welchen Umständen haben die Parasiten eine hohe Erreger-Fracht und Infektiosität? Wie der FaunaFocus-Artikel zeigt, ist das alles erst in Ansätzen verstanden. Denn ohne das Wissen über grundlegende ökologische Zusammenhänge in den verschiedenen Zecken-Lebensräumen können die entscheidenden Fragen über Vorkommen und Infektiosität dieser Parasiten und die Übertragung gefährlicher Krankheiten auf Mensch, Haus- und Wildtiere nicht beantwortet werden.


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