Fallen und Gefahrenquellen für Wildtiere - erkennen und entschärfen

Autor

Stefan Bosch

Jahr

2010

Typ

Broschüre A4

Umfang

16 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Vom Menschen geprägte Lebensräume in Siedlungen und Städten werden wider Erwarten oft von einer Vielzahl der unterschiedlichsten Tierarten bewohnt. Trotz vermeintlicher Naturfeindlichkeit zieht es zunehmend Tiere vom Land in die Stadt, denn hier finden sie Nahrung, Lebensraum und Unterschlupf. Hausrotschwanz, Turmfalke, Siebenschläfer, Igel oder Fuchs haben in der Nähe des Menschen ein zweites Zuhause gefunden. Diese Kulturfolger obliegen unserer besonderen Verantwortung. Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass Bauwerke, deren Konstruktion und Materialien (wie Glas) oder ganz allgemein menschliche Aktivitäten für wild lebende Tiere nicht zu unerwarteten Gefahrenquellen und Fallen werden. In den meisten Fällen lassen sich mit Aufmerksamkeit viele Problembereiche erkennen und mit oft einfachen Lösungen entschärfen. Dieser Artikel gibt einen Überblick zu Gefahrenquellen und Wildtierfallen. Er will den Blick dafür schärfen und Anregungen zum Beseitigen geben, auch wenn es nicht in allen Fällen Patentlösungen gibt.



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