Was ist mit dem Feldhasen los? Vom Fruchtbarkeitssymbol zur "Rote-Liste-Art"

Autor

Klaus Hackländer

Jahr

2005

Typ

Broschüre A4

Umfang

8 Seiten

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Auszug
Der Feldhase ist seit jeher Sinnbild für Fruchtbarkeit und Sex. Schon in der Antike wurden Hasen stets mit den Liebesgöttern in Verbindung gebracht, und dem Verzehr von Hasenfleisch wurde sogar eine erotisierende Wirkung nachgesagt. Konsequenterweise verbot Papst Zacharias im Jahre 751 n. Chr. das Essen von Hasenfleisch. Wie lange dieses Gebot der ganzjährigen «Schonung» anhielt, wissen wir nicht, auf die heutige Zeit trifft es aber mit Bestimmtheit nicht mehr zu. Denn mit jährlich mehr als 5 Millionen erlegten Tieren ist der Feldhase momentan die wahrscheinlich bedeutendste jagdbare Wildart Europas. Doch die Anzahl erlegter Hasen nimmt in ganz Europa seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich ab. Solche langfristigen Tendenzen widerspiegeln aber gleichzeitig einen Populationsrückgang, weshalb der Feldhase mittlerweile in vielen Ländern auf der «Roten Liste der gefährdeten Säugetiere» steht. Nicht anders ergeht es Meister Lampe in der Schweiz. Doch was ist los? Haben die Feldhasen etwa ihre sprichwörtliche Fortpflanzungsleistung verloren?

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