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Die Schneemaus – eine Modelltierart für evolutionäre Fragestellungen

 
Autor Annette Barkhausen
Jahr 2017 / 36
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Eine kleine Maus hoch oben in den Alpen erlaubt es Forschenden der Frage nachzugehen: Wie funktioniert Evolution? Welche Individuen erlangen durch entsprechende Anpassungen Vorteile, überleben länger und können am Ende ihrer Lebenszeit möglichst viele Nachkommen zurücklassen? Was an Merkmalen und Eigenschaften genetisch verankert ist, muss sich in der Umwelt bewähren. Und die Umwelt, in der die Schneemäuse zu Hause sind, scheint nicht sehr lebensfreundlich zu sein: der Lebensraum ist karg, die Sommer sind kurz und das Nahrungsangebot daher knapp. Für jede Schneemaus ist Überleben bereits eine Gratwanderung und die Aufzucht von Jungen eine Herausforderung.
An der Tälifluh ob Churwalden, Kanton Graubünden, haben Forschende der Universität Zürich ideale Voraussetzungen gefunden, um Forschungsfragen zur Evolution nachzugehen. Dabei stellte sich heraus: Grösser ist nicht unbedingt besser. Entscheidend sind die Bedingungen in der Umwelt.

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Einheimische Wühl- und Langschwanzmäuse
10 Jahre Schneehasenforschung - Von fehlenden Grundlagen zu ersten Managementempfehlungen

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