Ist die Natur des Waldes gegen das Wild?

Auteur

Josef H. Reichholf

Année

1995

Type

Broschüre A4

Taille

12 Pages

Langue

Allemand


Auszug
Wälder bedecken in Mitteleuropa nach wie vor grosse Flächen. Neben der landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft sind sie die grössten Lebensräume. Ihr Anteil an den Gesamtflächen der Länder schwankt zwischen knapp einem Fünftel und über der Hälfte. Unter den Grosslebensräumen Mitteleuropas kommen sie - trotz forstwirtschaftlicher Veränderungen - dem Naturzustand der Landschaften am nächsten. Hingegen sind Wälder vergleichsweise arm an Tieren, insbesondere an Arten, die von Pflanzen leben, obwohl sie eine grosse Biomasse pro Flächeneinheit aufweisen. Schon wenige Rehe oder andere Huftiere pro Hektar können den Wald massiv beeinträchtigen. Vielerorts in Mitteleuropa wachsen Wälder nur noch dann auf, wenn der Jungwuchs eingezäunt oder der Bestand an Rehen und Hirschen auf sehr geringe Zahlen vermindert wird. Wald und Wild scheinen sich nicht allzu gut zu vertragen. Ist die Natur des Waldes prinzipiell "gegen das Wild"?



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