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Alpenmurmeltiere — bedroht oder Unruhestifter?

 
Autor Sonja Lötscher
Jahr 2018 / 48
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Der Klimawandel schreitet voran und im Alpenraum stört der Mensch zunehmend die Natur. Das Alpenmurmeltier hat gezeigt, dass es sich anpassen kann. Trotzdem bleibt die Frage offen, ob die Anpassungsmöglichkeiten ausreichen, um langfristig zu überleben. Demgegenüber steht eine Murmeltierpopulation in Zermatt, die den Landwirten ihre Arbeit erschwert. Dort breiten sich die Murmeltiere scheinbar unkontrolliert aus und fühlen sich durch den Menschen nicht gestört. Welche Faktoren den Zustand einer Alpenmurmeltierpopulation beeinflussen, versucht die Universität Zürich in einem neuen Forschungsprojekt zu klären. Bisher zeigte sich, dass sich grosse Murmeltierfamilien durch eine gute Vernetzung mit Nachbarsfamilien innerhalb der Population auszeichnen und überraschenderweise nahe an Wanderwegen liegen. Wir müssen Populationen regional und über längere Zeit überwachen, um zu klären, wo das Murmeltier bedroht ist und wo es Unruhe stiftet.

Als vertiefende oder weiterführende Artikel empfehlen wir:
Das Alpenmurmeltier
Der Winterschlaf des Alpenmurmeltieres

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