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Wald mit Wild

 
Autor Christa Mosler-Berger
Jahr 2018 / 44
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Viel wurde geschrieben über den Einfluss von Wild auf den Wald. Meistens geht es um den Verbiss an Jungbäumen, was der Waldverjüngung und damit der Walderhaltung entgegenwirken kann. Reh, Rothirsch und gebietsweise Gämse sind die erkannten Übeltäter. Andererseits gibt es kaum Berichte darüber, wie sich Eingriffe in den Wald auf diese drei Arten auswirken. Werden sie benachteiligt oder begünstigt? Beides ist möglich. Gesucht ist ein Gleichgewicht zwischen Wald, Wild und den Aufgaben, die der Wald für uns Menschen erfüllen soll. Erreichbar ist das nur, wenn alle einen Schritt aufeinander zugehen – Waldbesitzer, mit ihren Zielvorgaben für den Wald, Förster, Jagdplaner, Jäger und jeder einzelne von uns als Freizeitliebender. Alle beeinflussen die Beziehung Wald-Wildtiere in irgendeiner Form. Die alte Forderung „Wald vor Wild“ konnte nie zielführend sein, weil sie den Wald als Lebensraum von Tieren zu wenig einbezog. Heute sind wir einem Gleichgewicht näher, wenn wir alle bedeutenden Einflüsse berücksichtigen.

Als vertiefende oder weiterführende Artikel empfehlen wir:
Ist die Natur des Waldes gegen das Wild?
Die Wald-Wild-Problematik aus der Sicht des Wildtierbiologen
Der Wald ist ins Gerede gekommen

PDF-Version: 8.00 CHF
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A4-Broschüre : 10.00 CHF
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