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Reh, Luchs und Mensch – eine komplexe Räuber-Beute-Beziehung

 
Autor Annette Barkhausen
Jahr 2018 / 43
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Räuber-Beute-Beziehungen gehören zu den faszinierendsten Forschungsthemen in der Ökologie. Alle Beteiligten eines solchen Beziehungsnetzes müssen sowohl ihr Verhalten als auch ihre Raumnutzung an ihre Gegenspieler anpassen. Beutetiere verstecken sich oder versuchen der Gefahr räumlich auszuweichen, Räuber werden wiederum alles daransetzen, ihre Beute dennoch aufzuspüren und zu fangen. Besonders kompliziert werden Räuber-Beute-Beziehungen, wenn mehr als zwei Arten daran beteiligt sind. Mehrere Räuber können ihren Jagderfolg gegenseitig beeinflussen, weil die Beutetiere gezwungen sind, nicht nur einer Gefahr, sondern gleich mehreren auszuweichen. Dabei greift auch der jagende Mensch ins Räuber-Beute-Netzwerk ein. Er steht an der Spitze der Nahrungspyramide und wetteifert mit dem natürlichen Fressfeind um Beutetiere. Benedikt Gehr von der Universität Zürich untersuchte im Berner Oberland, wie der Mensch das Verhalten und die Raumnutzung zweier einheimischer Tierarten, dem Luchs und einem seiner bevorzugten Beutetiere, dem Reh, beeinflusst.

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