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Gekommen, um zu bleiben? Der Fischotter, die Gewässer und die Schweiz

 
Autor Irene Weinberger
Jahr 2017 / 39
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Im Jahr 2009 erreichte eine kleine Sensation aus dem Bündnerland die restliche Schweiz: Man hatte einen Otter in der Fischtreppe beim Kraftwerk Reichenau gesichtet! Nach knapp zwanzig Jahren „fischotterfreie Schweiz“ fand sich das Land mit einem – zugegebenermassen etwas geheimnisvollen – Otter wieder. Seither hinterliessen weitere Fischotter ihre Spuren: An der Aare, an der Rhone, am Rhein, am Inn und am Ticino. Diese Entwicklung überrascht, denn in den letzten 100 Jahren veränderte der Mensch die Gewässer stark. Neben der Jagd und Umweltgiften setzten dem Fischotter nämlich massive Umweltveränderungen entlang der Gewässer zu. Dort, wo einst wilde Bäche sprudelten und grosse Flüsse sich ihren Weg durch die Ebenen bahnten, sind die Fliessgewässer heute gezähmt, eingeengt oder gar eingedolt. Nach wie vor stehen die Schweizer Gewässer unter Druck – und doch kehrt der Otter in den Alpenraum zurück. Ist die Schweiz für den charismatischen Wassermarder bereit und bieten unsere Gewässer genügend guten Lebensraum, damit sich die Art langfristig bei uns niederlässt?

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Der Fischotter - Kurzportrait
Der Fischotter
Der Biber im Dienst der Revitalisierung von Gewässern

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