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Wanzen – Ein Plädoyer für eine verkannte Insektengruppe

 
Autor Annette Barkhausen
Jahr 2016 / 26
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Den Begriff Wanzen verbinden die meisten Menschen mit unangenehmen Vorstellungen: mit blutsaugenden Bettwanzen oder versteckten Abhörgeräten. Oder sie haben schon Erfahrungen mit den Stinkdrüsen dieser Tiere gemacht, die bei Berührung einen ekligen Gestank absonderten oder Gartenbeeren ungeniessbar machten. Doch, wie der neue FaunaFocus-Artikel zeigt, wird man damit einer der grössten und vielfältigsten Insektenordnungen keineswegs gerecht. Weltweit sind mehr als 40‘000 Arten beschrieben. Es gibt kaum einen Lebensraum, egal ob zu Wasser oder zu Land, der nicht von Wanzen besiedelt wurde. Einige Arten können sogar auf der Oberfläche des offenen Meeres leben, was sonst keinem anderen Insekt gelingt. Die grösste Wanzenvielfalt herrscht in tropischen und subtropischen Regionen, denn die meisten dieser Tiere sind wärmeliebend. In der Schweiz sind derzeit 758 Arten bekannt. Das Nahrungsspektrum der Wanzen reicht von Tier- und Pflanzensäften bis zu Blut. Da viele der pflanzensaugenden Arten sehr nahrungs- und standortstreu sind, eignen sie sich auch hervorragend für ökologische Bewertungen von Lebensräumen.

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