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Wasserkraft und Wassertiere - ein lösbarer Konflikt?

 
Autor Remo Wüthrich, Verena Lubini-Ferlin
Jahr 2014 / 11
Format PDF / A4-Broschüre
Umfang 12

Wasserkraft zur Stromerzeugung bietet grosse Vorteile: Wasser lässt sich in Seen speichern und steht dann bei Bedarf zur Stromerzeugung zur Verfügung. Der Betrieb solcher Speicherkraftwerke ist zwar klimafreundlich. Doch der Bau verändert ganze Landschaften und ihr Betrieb greift stark in die natürlichen Lebensverhältnisse in den Fliessgewässern ein.

Mit dem aktuellen FaunaFocus-Beitrag wird der Blick auf Kleinlebewesen in Flüssen unterhalb von Kraftwerken gelenkt und aufgezeigt, wie sich die dramatisch ändernden Wasserstände und Strömungsverhältnisse auf sie auswirken. Speicherkraftwerke im Schwall-Sunk-Betrieb, wie es die Fachleute nennen, krempeln die Lebensverhältnisse oft mehrmals täglich und in kürzester Zeit um.

Bedenkt man, dass diese Arten am Anfang eines verzweigten Nahrungsnetzes stehen, lässt sich die ökologische Brisanz erahnen. Dämpfende Massnahmen baulicher oder betrieblicher Art sind deshalb ein Gebot der Stunde, werden beschrieben und aus ökologischer Sicht beurteilt.

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