Bioakustik und Fledermäuse: Wie ausgeklügelte Technik hilft, die heimlichen Tiere zu erforschen (Print)
| Catégorie / Langue | Objectif Faune au numéro Allemand |
| Auteur | Elias Bader |
| Année | 2025 |
| Édition | 104 |
| Type | Fachheft A4 |
| Taille | 12 Pages |
La description
Fauna Focus Bioakustik Fledermäuse 104 / 2025
Wer an Fledermäuse denkt, macht meist automatisch eine Assoziation mit dunkler Nacht. In der Tat sind Fledermäuse vornehmlich nachts ausserhalb ihrer Quartiere unterwegs, entsprechend konzentrieren sich auch viele Arbeiten zur Erforschung und zum Schutz dieser Tiere auf die dunkle Zeit des Tages. Die nächtliche Lebensweise der Fledermäuse, gepaart mit dem oft fast identischen Aussehen unterschiedlicher Arten, führen dazu, dass sie nach wie vor deutlich weniger gut erforscht sind als beispielsweise Vögel. Nichtsdestotrotz hat sich das Wissen über Fledermäuse und ihre Ökologie in den letzten 20 Jahren vervielfacht. Mit der Jahrtausendwende wurden in der Fledermausforschung bioakustische Methoden massentauglich, also die Erfassung von Fledermäusen über ihre Ultraschall-Echoortungsrufe. Dank grosser technischer Fortschritte war es von nun an möglich, Fledermäuse nachzuweisen und ihre Artzugehörigkeit zu bestimmen, ohne sie dafür fangen zu müssen. Der vorliegende Artikel zeigt auf, wie Fledermaus-Bioakustik funktioniert, wie sich diese in der Praxis einsetzen lässt und was ihre Vor- und Nachteile sind, sowie welche Zukunftsaussichten ihr attestiert werden.