Die Feldlerche

Auteur

Urs Weibel

Année

1999

Type

Broschüre A4

Taille

16 Pages

Langue

Allemand


Auszug
Die Feldlerche, der einstige Spatz der Feldflur, gerät in der intensiv genutzten Agrarlandschaft mehr und mehr in Bedrängnis: Ihr ausdauernder, jubilierender Gesang ist in der Literatur und Musik verewigt, doch in der Natur ist er immer seltener zu hören. Als Bodenbrüter in Wiesen und Äckern mit niedriger und lückiger Vegetation leidet die Feldlerche unter hohen Brutverlusten durch die Mahd und einem kleiner werdenden Nistplatzangebot. Auf den grossparzelligen, intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen gestaltet sich die Nahrungssuche ausserdem immer aufwendiger. Um genügend Nahrung und geeignete Nistplätze zu finden, müssen die Reviere ausgedehnt werden. Wo dies nicht möglich ist, werden Reviere bereits im Mai wieder aufgegeben - weniger Brutversuche und entsprechend weniger Nachwuchs pro Saison und Paar sind die Folge. Die Ökologisierung der Landwirtschaft bietet die Chance, den Lebensraum der Feldlerche wieder aufzuwerten. Denn verschiedene Studien belegen, dass Feldlerchen vom Bio-Landbau, von Flächenstillegungen und von ökologischen Ausgleichsflächen profitieren können.



CHF 7.00