Tollwut und ihre Bekämpfung in der Schweiz

Autor

Urs Breitenmoser, Andreas Kappeler, Ulrich Müller und Reto Zanoni

Jahr

1996

Typ

Broschüre A4

Umfang

14 Seiten

Sprache

Deutsch


Auszug
Am 3. März 1967 wurde in Merishausen SH der erste Tollwutfall des gegenwärtigen Seuchenzuges in der Schweiz registriert. Im gleichen Jahr überschritt die Tollwut den Rhein und begann sich in der Nordostschweiz auszubreiten. Eine gefährliche Krankheit, noch bis ins letzte Jahrhundert als "Hundswut" bekannt und gefürchtet, war in die Schweiz zurückgekehrt. Diesmal aber ist die Seuche untrennbar an den Fuchs gekoppelt - die Geschichte der Tollwut ist die Geschichte des Versuchs des Menschen, auf die Füchse einzuwirken, zuerst mit Gewehr, Fallen und Gas, später mit Impfködern. Füchse sind ausserordentlich flexibel, d.h. fähig, sich jede Nische zu erobern, die ihnen die vom Menschen gestaltete Umgebung bietet, selbst das Herz der Grossstädte. Und das Tollwutvirus ist ebenso erfolgreich wie sein Wirt, den es unweigerlich tötet. Die Tierseuchenverordnung des Bundes sieht vor, die Tollwut der Füchse in unserem Land auszurotten. Doch heute - 30 Jahre nach Merishausen - leben in der Schweiz mehr Füchse als jemals zuvor. Ist das Ziel, die Tollwut endgültig zu tilgen, überhaupt realisierbar?



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