Wilderei im rätischen Alpenraum oder auf der Hochebene Tibets – sie ist immer ein Problem (PDF)
| Kategorie / Sprache | Fauna Focus Einzelhefte Deutsch |
| Autor | Annette Barkhausen |
| Jahr | 2025 |
| Ausgabe | 102 |
| Typ | |
| Umfang | 12 Seiten |
Beschreibung
Fauna Focus Wilderei 102 / 2025
Wilderei ist ein internationales Problem. Überall dort, wo die Menschen Hunger leiden oder keine anderen Einnahmequellen haben, werden sie Tiere für Fleisch oder Geld jagen. Weitere Motive sind die Trophäenjagd und im Falle der Wilderei von Grossraubtieren Unzufriedenheit und ziviler Ungehorsam.
Auch der im Grenzgebiet von Schweiz, Italien und Österreich gelegene Schweizerische Nationalpark war während Jahrzehnten Ziel von grenzübergreifender Wilderei. Erst die rigorose Bekämpfung und der steigende Wohlstand in der gesamten Region machten dem Treiben ein Ende. Einen Bündner Bezug hat auch der im zweiten Teil dieses Artikels thematisierte internationale Handel mit Shatoosh-Schals aus der Wolle gewilderter Antilopen, der 2005 in St. Moritz aufflog. Heinrich Haller, Nationalparkdirektor von 1996-2019, der sich persönlich stark gegen Wilderei engagierte, folgte den Spuren des Falls von St. Moritz bis nach Tibet, der Heimat der Tschirus, der tibetischen Antilopen.